Erinnerungen mit dem Deutschlandfunk

MEIN DLF Erinnerungen, verbunden mit dem Deutschlandfunk

Hörerinnen und Hörer blicken zurück auf besondere Radiomomente

von Marco Bertolaso

Erinnerungen, verbunden mit dem Deutschlandfunk, sie prägen einen wichtigen Teil der Zuschriften, die wir zu "Mein DLF" bekommen haben. Den einen geht es um historische Augenblicke, von denen sie im Deutschlandfunk erfahren haben. Andere Hörerinnen und Hörer schildern eher persönliche Eindrücke.

Groß ist auch die Bandbreite der Erinnerungen an das Programm. Sie reicht von Schlagersendungen, für die der DLF früher tatsächlich auch bekannt war, über menschliche Momente, in denen die Moderatoren einmal die übliche Rolle verlassen haben, bis hin zu den Verkehrsnachrichten, die für Hörer zwischen Rügen und der Lausitz die Namen von lange unerreichbaren Orten wach hielten. Lesen Sie selbst:

 

Mein DLF - Erinnerungen mit dem Deutschlandfunk

Martina Ifland, Halle an der Saale "Es ist der Abend des 9. November 1989. Morgen soll endlich der 9. Geburtstag unseres Sohnes gefeiert werden. Genauer gesagt der "Kindergeburtstag". Eigentlich hat unser Sohn am 19. August Geburtstag, aber zu dem Zeitpunkt waren wie immer Schulferien und alle Freunde im Urlaub. Dann kamen die unruhigen Zeiten des Spätsommers und die Montagsdemos des Herbstes - keine Zeit also für eine Kinderparty mit 9 Gästen. Nun soll endlich nachgefeiert werden. Also heißt es für mich: Kuchen backen, Nudelsalat vorbereiten, Klöpse braten und dann die Küche aufräumen. Morgen wird dazu keine Zeit sein, schließlich bin ich voll berufstätig. Die Kinder sind im Bett, es ist reichlich spät - aber endlich ist Zeit. Das Radio in der Küche läuft, der Mixer ab und zu auch. Die Klöpse brutzeln in der Pfanne. Nebenbei höre ich bruchstückhaft ein Feature im Deutschlandfunk. Den Anfang habe ich nicht mitkommen, aber Features höre ich besonders gern. Nun also eines über die Öffnung der Mauer. Reine Fiktion. Aber in diesen Zeiten ist ja alles möglich, auch ein fiktives Feature. Gutes Thema, fantasievoll gemacht, denke ich, nur etwas lang... Sprechchöre, Weinen, Lachen, Hupen, Schabowski, immer wieder Schabowski - aufgeregte Kommentatoren, sich überschlagende Stimmen. Und dazwischen immer wieder der Mixer. Ich muss mich beeilen, es ist wirklich spät geworden. Der Kuchen ist endlich im Backofen, die Klöpse sind fertig gebraten, das Geschirr ist gespült, die Küche aufgeräumt. Es wird still, nur der Deutschlandfunk ist nun ungestört zu hören. Es läuft immer noch das Feature. Und ich begreife: Das Feature ist Realität! Zum Kindergeburtstag am nächsten Tag fehlen übrigens einige Gäste. Sie setzen das Feature in die Realität um.

Jürgen Riesener, Ingolstadt "50 Jahre ist es her, dass ich am 1. Januar 1962 um 17 Uhr erstmalig die Nachrichten des Deutschlandfunks (Langwelle 151 kHz) mit großem Interesse gehört habe. Seitdem bin ich regelmäßiger Hörer des DLF. In meiner Erinnerung bleibt u.a. die dramatische Berichterstattung über den Einmarsch der Warschauer Pakt Truppen in die CSSR am 21. August 1968. Sie löste bei mir große Enttäuschung und Betroffenheit aus.  Meine bevorzugten Sendungen sind bis heute natürlich  die Nachrichten, die Informationssendungen und Klassik Pop et cetera."

Gabriele Röwer, Mainz "Fast täglich erlebe ich, wie wichtig mir Ihr Angebot ist, häufiger Gesprächsstoff mit den Freunden, früher mit meinen Klassen, unverzichtbar bei vielen Hausarbeiten zur Erholung von der Schreibarbeit, unverzichtbar auch beim Autofahren über öde BAB’s. Doch während ich da nur selten „ohne“ bin – in einem der Funklöcher etwa zwischen Wiesbaden und Frankfurt, leicht zu überstehen, mein Groll begrenzt –, zwingen mich Milli-, ja Mikrometer-Frequenzabweichungen vom guten Empfang Ihres mir längst unentbehrlichen Programms daheim fast täglich zu Boden -  dort robbe ich auf allen Vieren durch jeden meiner Räume (dito im Hotel...), um jeweils, endlich, ein Miniplätzchen im haargenau passenden Antennenwinkel zu erwischen, wo ich Sie – „SIE“, nicht die anderen frequenzbequemen Anbieter –  mit einem meiner eigens dafür erworbenen kleinen „Weltempfänger“ einigermaßen klar (Hauptsache, ich höre Sie, egal wie...) empfangen kann : TRIUMPH - unter der Dusche, auf dem Crosstrainer, beim Kochen, Aufräumen, Fensterputzen etc. etc.: Ich höre Sie, ich kann Sie hören! Ohne Fleiß kein Preis! Wer suchet, der findet! Wenn Sucht von suchen kommt, dann weiß ich, wonach ich fast schon süchtig bin: Anregungen morgensmittagsabendsnachts, wann immer ich Muße dafür habe, Anregungen durch Ihre hervorragenden Hintergrundinfos, Ihre Kritiken, Kommentare, Analysen, Diskussionen, Ihre „Langen Nächte“ samstags, das Nachtkonzert werktags, aufgesogen am Schluss besonders langer Arbeitstage, im Dunkeln, bei einer Tasse Tee – und dann: ab in Morpheus‘ Arme...  Nein, ich bin keine Ausnahme! Erst gestern flehte mich eine Freundin aus der Klinik an, ich möge ihr so schnell wie möglich einen dieser kleinen Zauberkästen („Weltempfänger“) schicken, damit sie endlich ihren (genauer gesagt ja wohl: ihren und meinen, also: unseren!) „DEUTSCHLANDFUNK“ hören kann (eine terra incognita offenbar für Klinik-Apparate) ... Nehmen Sie’s als eine Liebeserklärung an Ihren-meinen-unseren Deutschlandfunk: DANKE und WEITER SO - ob mit oder ohne die fast schon vertraute Begleitmusik - das  Rauschen aus dem fernen Äther..."

Arnt Loeber, Ostseebad Ahrenshoop "Deutschlandfunk auf dem Fischland in den Siebzigern auf Mittelwelle: 1269 kHz Neumünster. Radio wurde viel gehört bei uns zu Hause. Ein Fernsehgerät gab es nicht und hat es auch später nie gegeben. Kommentare aus Ostberliner Zeitungen -  Diese Sendung habe ich so oft es möglich war vor der Schule seit der ersten Klasse (1973) bis hin zum Abitur (1985) gehört. Die Bedingung war, dass der Schulweg mit dem Fahrrad genommen werden konnte. In einer Viertelstunde ließ sich das im ersten Jahr auf 600 Meter und danach auf 3,5 km machen. (Sendungsende 7:40 Uhr bis zum Schulbeginn 7:55 Uhr)."

Sabine Gugutschkow, Leipzig  "Da war ich doch erstaunt, der DLF ist erst 50 und ich bin doch schon 55. Also habe ich fünf Jahre ohne DLF gelebt. Die frühesten Erinnerungen habe ich an die Nachricht vom Tod des Papstes Johannes, des 23. irgendwann mal beim Mittagessen in den 60ern. (...) Durch die Wiedervereinigung hat sich dann doch einiges geändert, man orientiert sich auch am Regionalen in den entsprechenden Kulturprogrammen. Dennoch betrachte ich den DLF immer noch als meinen Haus-und Hofsender, das Gefühl, "Westradio" zu hören, werde ich wohl auch nie wegkriegen. Früh ist erstmal mdr-Figaro dran, aber um 8.00 Uhr, spätestens um 9.00 (an den Tagen, wo man es sich leisten kann) werden dann "richtige" Nachrichten gehört (Zitat meines Ehemannes)."

Elmar Bode "Deutschlandfunk und Hitparade: das gab es wirklich. Immer montags, wenn ich mich richtig erinnere. Und 1965 war es, als die Beatles mit "Help" ganz oben standen. Ich schrieb als Schüler eine 10- Pfennig-Postkarte   an den DLF, weil ich zwei verschiedene Versionen dieses Hits hörte (die es tatsächlich gibt, was ich aber damals nicht wusste) und ich mir das nicht erklären konnte. Die Leute vom Radio wussten doch alles! Und so erbat ich von diesen Experten Aufklärung zu dieser mich sehr beschäftigenden Frage. Ich beschrieb genau die Unterschiede der beiden Versionen und schickte die Karte erwartungsvoll ab. Die Adresse kannte ich ja auswendig. Eine Antwort habe ich nie erhalten! Mittlerweile habe ich mich aber längst mit dem DLF versöhnt!"

Robert Grimm, Obernbreit "Mich persönlich erinnert der DLF immer an mein Praktikum während meines Studiums im Sommer/Herbst 2005. Das war nämlich auch der Zeitpunkt in meinem Leben, an dem ich den DLF "entdeckte". Ich bin Diplom-Agraringenieur und absolvierte mein Praktikum auf einem Ackerbaubetrieb in Löschau bei Bautzen. Es war gleich in der ersten Woche meines Praktikums, ich saß auf dem Schlepper und bearbeitete einen 65ha-Schlag( für einen Landwirt aus Süddeutschland, ein riesiges Feld) mit dem Strohstriegel. Als ich verzweifelt nach einen Radiosender auf dem Schlepper suchte, der weder Schlager noch fetzige Popmusik (mit beidem kann man mich jagen!) und vor allem Werbung, an einer Tour spielte. Auf einmal bekam ich einen Sender rein, auf dem der Sprecher ganz normal und unspektakulär berichtete. (...)  An dieser Stelle möchte ich mich noch an für den tollen Sender bedanken, und Sie alle auffordern so weiter zumachen, und Ihrer Linie treu zu bleiben. Ich schließe mich dem Zitat Hans-Dietrich Genschers an: Der DLF bleibt für mich auch weiterhin der Sender schlechthin!"

Gesine Elste, Rostock "Es wird Zeit, dass ich meinem verehrten Deutschlandfunk per Mail mal ein Kränzchen zum Geburtstag winde. Bei den Großeltern in Halle/Saale war der DLF immer der Küchenradiosender. Damit fing es an. Ich kann mich noch gut entsinnen, dass mich die Presseschau bereits als Heranwachsende (Jahrgang 1967) beeindruckt hat. Selbst wenn ich inhaltlich als Heranwachsende nicht immer alles verstanden habe, so konnte ich doch nachvollziehen, dass es zu einem Thema viele Meinungen gibt, geben darf und das Ganze auch noch gediegen vorgetragen werden kann. Jahrzehnte später strukturiere ich mir mit den Programmpunkten des DLF meinen Alltags-Morgen. Um 5.35 Uhr zur Presseschau will / sollte ich bei der ersten Tasse Kaffee sitzen und nach dem Ende des Verbrauchertipps (6.40 Uhr) sollte ich mal langsam los. Und natürlich gibt es ebenso viele sehr gute Tages- und Abendsendungen.

Bernhard Kraft "Meine lieben Freunde vom DLF, hier meine kleine Geschichte zum Deutschlandfunk: Als ich ungefähr zehn Jahre alt war, besuchten wir meine Tante in Leipzig. Sie war Ordensschwester und deshalb auf die DDR nicht gut zu sprechen. Weil ich schon damals begeisterter Radiohörer war fragte ich sie, ob ich ein Radio haben könnte. Ich bekam ein Radio, das auf 549 khz Mittelwelle voreingestellt war. Den Sender kannte ich schon. Die Frequenz war die selbe, wie in meiner westfälischen Heimat. Das ist jetzt vierzig Jahre her."

Lutz Berger "Mein DLF – dies erlebte ich am 17.06.1980: Damals fuhren meine Eltern, meine Schwester und ich das erste Mal in die Heimat meiner Eltern. In der Nacht fuhren wir an Berlin vorbei. Und um 23.57 Uhr wurde auf dem Deutschland-Funk die Nationalhymne gespielt. Dies war ein ganz besonderes Ereignis – für uns alle. Besonders für mich. Und jedes Mal, wenn ich heute irgendwann und irgendwo unsere Nationalhymne höre, denke ich an diesen Augenblick."

Norbert Schampera, Görwihl  "Mein erster DLF-Moment. Ich höre den DLF seit 1975. Ich war 24, hatte mein Theologiestudium beendet und machte damals ein Gemeindejahr in einer katholischen Pfarrei in Donaueschingen. Der Gemeindepfarrer empfahl mir viele gute Sachen, zu meiner Verwunderung auch den Deutschlandfunk, als hörenswert, den ich bis dahin für einen Propagandasender wie den Deutschlandsender gehalten hatte. Auf meinen Autofahrten hörte ich von nun an den Deutschlandfunk auf Langwelle und Mittelwelle, denn das Autoradio meines damaligen Simca hatte nur diese beiden Wellenbereiche. So fing es bei mir mit dem DLF an; mit den Jahren ist er zu meinem wichtigsten Rundfunksender geworden."

Wolfgang Wulfken, Stuhr "Gerade einmal fast 12 Jahre älter als der DLF, kam ich dazu, die Sendungen des Deutschlandfunk als etwa 13-jähriger zu hören. Mehr aus zunächst technischem Interesse, bot sich mir der nächstliegende Sender des DLF in der Nähe von Braunschweig, als einzige "Radioquelle" an, die ich mit meinem selbst gebastelten Detektorradio empfangen konnte. Entfernung zwischen Wolfsburg (meinem Wohnort) und den Sendeantennen in der unmittelbaren Nähe an der Autobahn Hannover - Berlin, etwa 15km Luftlinie. Es war die Zeit, als ich zum Amateurfunk stieß. Unmittelbar mit den Interessen verbunden waren natürlich die Sendungen, die ich dann nicht mehr versäumte: "DER AKTUELLE  PLATTENTELLER". (...)  Die Begeisterung für den DLF wurde als 13-/14-jähriger dadurch gefestigt, als ich mit einem damaligen Schulkameraden, die erwähnten Sendeanlagen, die von der Deutschen Bundespost betrieben wurden, besichtigen durfte. Es war gerade zu dem Zeitpunkt, als die höchste Antenne errichtet wurde und der DLF mit dann 800kW strahlte. Auch wurde mir damals bekannt, daß der DLF nicht in Braunschweig, sondern in Köln beheimatet ist. Vielen Dank für eine 49-jährige Information und Unterhaltung!"

Bernhard Weber, Hardegsen "Mit meinem eigenen Radio, zum Geburtstag 1962 ging ich dann Sonntagnachmittag oder -abends vor dem Einschlafen auf "Weltreise". So stieß ich eher zufällig in der LW auf den DLF. Beim Mitnehmen in allen Räumen klarer Empfang. Dann wurde mir schnell die vergleichsweise klare, verlässliche Struktur der Sendungen lieb. Damit war z. B. der Dienstag mit den Features "geblockt"; mit meinem ersten Cassettenrecorder wurde manche Sendung mitgeschnitten. Großen Krach gab es, wenn bei Ortsabwesenheit meine Mutter den Aufnahmeknopf vergessen hatte zu drücken! Aber die "Kindheit in der DDR", "Geschichte der Nationalhymnen", "Das Ende von Weimar", "Prag 1968/69" sind mir noch heute in Erinnerung. So informiert war mir eine Prädikatsnote in Geschichte jeweils sicher!"

Ulrike Groß, Magdeburg "Am 10. November 1989 morgens 6.15 Uhr wurde ich vom Radio-Wecker mit dem DLF geweckt, doch die Berichte über die Maueröffnung klangen doch gar zu utopisch. Im ersten Moment hatte ich das Gefühl: Das kann gar nicht wahr sein, sie machen ein Feature mit einer Phantasie-Berichterstattung über etwas, was der Wunsch sehr vieler DDR-Bürger war, aber das ist nicht die Wirklichkeit. Einige Monate vorher hatte ich mich beim Radio-Hören mal sehr über mich selbst geärgert, an einem Sonntagvormittag (das könnte aber der Norddeutsche Rundfunk gewesen sein) kam eine Sendung, in die ich mich reinschaltete – und ich wurde sehr neugierig: der Papst hatte seine Funktion als Stellvertreter Gottes freiwillig aufgegeben und wollte ab sofort nur noch als einfacher Priester tätig sein, begeisterte Menschen wurden interviewt, bis ich am Schluss der Sendung merkte, dass das ein Feature war, eine mit Mitteln des Radios wie wirklich gestaltete eventuelle Zukunftsvision. Ich habe mich über mich selbst geärgert, weil ich während der Sendung geglaubt hatte, dies wäre Realität. Genauso fühlte ich mich also am frühen Morgen des 10. November 1989, bis ich mich selbst ermahnte: Du hörst den Deutschlandfunk, und was senden sie morgens zwischen 6 und 9 Uhr? Reportagen aus Deutschland und der Welt, aber kein Feature! Halte aus bis 6.30 Uhr, bis die Nachrichten kommen, und wenn dort auch vom Mauerfall berichtet wird, dann muss es ja stimmen, der Deutschlandfunk wird dich ja nicht belügen! So habe ich über den Deutschlandfunk von der Maueröffnung erfahren. Danke sehr dafür!"

Volker Walter "Ihr Sender ist mir erst bei der Bundeswehr (1973)  bekannt geworden: Das Abspielen der Deutschen Nationalhymne "Einigkeit und Recht auf FREIZEIT" kurz vor Mitternacht war ein Ritual beim "Maßbandabschneiden" von Kameraden,  die nur noch 100 Tage Wehrpflicht abzuleisten hatten."

Kurt Müllers, Kinheim "Mein absolutes Radiohighlight waren die Verkehrsnachrichten der 70er und 80er Jahre, als noch Zustand und Befahrbarkeit der Alpenpässe gemeldet wurden.  Glandon, Iseron, Restefond, La Bonette usw.... Das löste bei mir immer Fernweh oder Vorfreude auf südliche Gefilde aus."

Thomas L. Jenner Deggendorf "Ihr Sender begleitet mich seit rund 30 Jahren, anfangs und über mehrere Jahre leider und ausschließlich per Langwelle und als hauptsächliche Radiostation. Toll finde ich Ihr anspruchsvolles Wortprogramm durchwegs. Nachhaltig ist mir hängen geblieben, als ich eines besonderen Nachmittags das Radio einschaltete und ein deutlich irritierter Nachrichtensprecher über die beginnende Katastrophe 9/11 verlas."

Michael Hornhardt "Da ich Jahrgang 1960 bin, war meine Lieblingssendung  und die meiner damaligen Freunde das „Schlagerderby“. Die Sendung verfolgten wir in Südniedersachsen immer mittwochs ab 1970 bis ca. 1975 über Mittelwelle, da es noch keine UKW-Frequenz für den DLF gab. Ich erinnere mich noch, dass Simon and Garfunkel mit „Bridge Over Troubled Water“ beim Start im Schlagerderby 1970 gnadenlos durchfielen. Wir Kinder bzw. Jugendliche saßen mit unseren Kassettenrekordern und den Mikrofonen vor dem Radio und versuchten, die Sendungen bzw. Musikstücke mitzuschneiden. Überspielkabel am Röhrenradio gab es ja nicht. Wehe die Mutter oder der Vater riefen etwas, dann war die ganze Aufnahme zerstört. Da Großvater mir zum zehnten Geburtstag ein kleines Transistorradio geschenkt hatte, das nur Mittelwelle empfangen konnte, hörte ich damals abends heimlich im Bett immer die Sendungen nach 20.00 Uhr. (...)  Zu meiner Allgemeinbildung haben die Sendungen des DLFs u.a. wesentlich beigetragen."

Hans-Kersten Lesk, Immenstadt/Allg. "Mir in besonderer Erinnerung sind die Gespräche nach der Berichterstattung zum Kennedy-Mord im Herbst 1963. Weitere persönliche wichtige Informationen via DLF waren: Prager Frühling,  Mondlandung,  RAF Zeit, Mogadischu, Schleyer-Entführung, Überlaufen des StaSi-Offiziers Stiller,  Solidarnosc und Kriegsrecht in Polen sowie  Berichte über misslungene und gelungene Republikfluchten. Ballonlandung in Naila, das wusste JEDER, obwohl KEINER westliche Medien verfolgte. Dieses Beispiel empfinde ich selbst bis heute als  eines der krassesten Beispiele für die Verlogenheit der DDR-Propaganda Nicht zu vergessen, die damals schon üblichen Verkehrsmeldungen, die mir mit Hilfe meines Vaters sehr halfen, die Geographiekenntnisse auch jenseits der deutsch-deutschen Trennlinie zu trainieren. Nicht zu vergessen, die damals verbreiteten Grußsendungen zwischen geteilten Familien auf beiden Seiten der deutsch-deutschen Trennlinie. Im Jahre 1985 konnte ich dann meine Eltern, die damals noch in Dresden lebten, auch auf diesem Wege grüßen lassen. (...)  Danke, weiter so, und bewahren Sie unbedingt die etwas altertümlich anmutenden Zeitzeichen vor den Nachrichten!"

Andreas Wiese, Bonn "Die allerersten Anfänge des Deutschlandfunks habe ich in Kiel in Form des "Deutschen Versuchssenders" auf Ihrer jetzt noch benutzen Langwellenfrequenz 155 kHz kennengelernt. Diese Frequenz habe ich damals als jugendlicher Radiobastler mit einem Phillips-Zweikreiser, begleitet von heftigen Knack- und Prasselstörungen aus dem 220 Volt-Netz, gern gehört, weil dieser Versuchssender lückenlos Musik sendete, die mir irgendwie zusagte. Mir war als damals ziemlich unpolitischer Mensch nicht klar, dass mit diesem Sender wohl die Empfangsbedingungen in "der Ostzone" getestet werden sollten. Später, es war wohl dann 1962, wenn ich richtig rechne, erschien auf dieser Frequenz für mich überraschend dann der Deutschlandfunk. (...) Heute hat mein Interesse an Politik  inzwischen auch Dank Ihrer tatkräftigen Hilfe beträchtlich zugenommen."

Johannes Kunze, Burgenlandkreis "Ende der 60er erlebte ich meine Pubertät sehr intensiv auch mit dem Deutschlandfunk. Auf der östlichen Seite des Eisernen Zaunes hörte ich regelmäßig und mit stets wachsender Spannung die Sendung „Schlagerderby“ mit Carl-Ludwig Wolff. (...) Das Schlagerderby breitete sich aber auch in meiner damaligen Schulklasse in Teuchern ( zwischen Weißenfels und Zeitz gelegen –  heute südliches Sachsen- Anhalt ) aus. Die meisten Mitschüler hörten nämlich auch diese Sendung und fieberten ähnlich, wie mein Bruder und ich. Mittels einer selbst aufgestellten Liste, nach Vorbild der Schlagerderby- Hitparade, durfte jeder Schüler auch seinem Lieblingstitel seine Stimme abgeben. Vielleicht war dies auch ein wenig Sehnsucht nach Demokratie – also selbst mitzubestimmen, wer gewinnen sollte. Die Musik hat unser damaliges Leben erheblich bereichert, sie hat die Situation für  uns im Osten gemildert und bereichert und was die Musik betraf, blieben wir im westlichen Kulturkreis. Mein Bruder hatte durch das Schlagerderby wesentliche Grundlagen für sein späteres Intermezzo als Diskjockey erhalten und auch ich bin heute sehr dankbar, dass diese wundervolle Sendung meine Jugend begleitete. Das Buch von Carl- Ludwig Wolff hatte ich mir erst voriges Jahr zu Weihnachten geschenkt."

Bernhard Schütz "Schon seit meiner Kindheit (obwohl ich hinter dem eisernen Vorhang lebte) höre ich den DLF ganz bewusst. Das größte mir in Erinnerung gebliebene Ereignis war das Grubenunglück von Lengede  am 24.10.1963. In den darauf folgenden Tagen wurde täglich über die dramatische Rettung berichtet. Ganz besonders habe ich dazu die Berichte vom Peter von Zahn über die Bergung in Erinnerung. Es wurde eindrucksvoll beschrieben wie die Bergleute nach vielen Wochen wieder an das Tageslicht kamen mit verbunden Augen damit diese keinen Schaden nahmen."

Volker Erich Jahr "Die Besonderheit liegt nicht in der 50-jährigen Treue zu Ihrem Sender, sondern darin, dass ich erst 9 Jahre alt war. Mit einem kleinen Transistorradio, so nannte man damals die kleinen Empfänger, habe ich besonders in den Abendstunden gerne Ihr Programm gehört. So auch mein erstes Hörspiel! Verteilt über einige Wochenenden sendeten Sie "Zum Goldenen Anker". Mit großer Neugier habe ich in diese Erwachsenenwelt hineingehört.  Das damalige Sendezeichen diente hauptsächlich der Ortung und war die "Melodie" der Vorfreude. Seine starke gefühlsmäßige Bedeutung hat es bis heute nicht verloren. Sie spielen es zur Zeit häufig ein. Radiohören war damals noch ein richtiges Abenteuer!"

Olaf Kluever, Seligenstadt "Ich bin fast 60 Jahre alt und der DLF hat mein Leben über das Radio sehr eng begleitet. Vom ersten Transistorradio unter der Bettdecke bis zum Empfang heute über die Sat-Schüssel. Während der Fahrten in meinen ersten VW-Käfern hatte ich extra ein Blaupunktradio,  welches nur LW und MW hatte, denn zu empfangen war der DLF für mich fast immer nur auf LW. Auch zur Zeit kann ich in der Werkstatt nur über LW empfangen. Macht nichts, denn das Programm ist für mich immer noch der Inbegriff von herausragendem Journalismus und es würde mir sehr fehlen ihn nicht empfangen zu können!"

Georg Maes, Bedburg-Hau "Ich muss wohl 4 oder 5 Jahre gewesen sein, als ich häufig meinem Großvater bei der Garten- und Feldarbeit half. Begleiter war immer eine alte Holzkiste mit angenageltem Fahrradschlauch als Tragegriff, darin eine Plastiktüte, die ein ITT-Schaub-Lorenz (Schleichwerbung wohl nicht mehr möglich) Kofferradio schützte. Das war natürlich noch ein Radio mit Analoganzeige, an der mit Bleistift verschiedene Frequenzen, auch die des DLF, gekennzeichnet waren. (...) In Erinnerung blieb mir das Sende- bzw. Pausenzeichen, dass ich vor ca. 10-15 Jahren von einem Freund als MP3 erhielt, gemischt mit den auf Lange- bzw. Kurzwelle üblichen Nebengeräuschen. Seit dem nutze ich dieses Zeichen in jedem meiner Mobiltelefone als SMS- bzw. Email-Empfangssignal, und es ist somit täglicher Begleiter bzw. Erinnerung an die Kindheit."

Georg Seidl, München "Meiner Erinnerung nach war es das Jahr 1987, ich war bei meiner Schwester in St.Gallen (CH) die damals dort studierte. Sie hörte abends stets über LW(?) DLF-Nachrichten und Infos. Dabei wurde ein Interview mit HJ Vogel eingespielt, in dem dieser die mögliche Wiederbelebung des Ost Büros der SPD in (Ost-)Berlin ins Gespräch brachte um die aufkeimenden “Revolutionsbewegungen” organisatorisch und inhaltlich von dort zu stützen  so in etwa meine vage Erinnerung an den exakten Inhalt. Das war also meine erste Begegnung mit Ihrem Sender! Ich war damals knapp 24 Jahre alt und sehr beeindruckt von der Tiefe, der Qualität und der Breite der Themen, Nachrichten und Interviews so dass ich von da an ein treuer DLF-Hörer wurde – wo immer in Deutschland ich seither gelebt habe. Alles Gute weiterhin, hoffentlich mischt die Politik sich auch künftig nicht zu sehr in Ihren Sender ein!"

Gerrit Thiessen, Uplengen "Ulbricht konnte seinen Leuten die VHF-Fernsehantenne auf dem Dach vom Westen wegdrehen (soll eine Zeitlang die Strategie gewesen sein); gegen die Ferrit-Stäbe in den Radios (DLF) konnte er nichts machen. In den 60-er Jahren gab es sonntags mittags eine Sendung mit deutschen Schlagern, die wir auf 547 kHz in der Küche hörten. Unvergesslich daraus Knut Kiesewetter mit seiner rauchigen, apathischen Stimme im Ohrwurm "Gaub´ doch nicht ich lauf dir hinterher! Schöne Mädchen gibt´s wie Sand am Meer!" Zu der Zeit gab es bei uns öfter sonntags selbstgezogenen Kürbis mit Kartoffeln und Rinderbraten. Die in meiner Pubertät geformte Assoziation DLF - Kiesewetter - Kürbis ist bei mir nicht mehr auszurotten."

Marcus Schmitt, Essen "Meine DLF-Momente? Gestatten Sie bitte ein paar "menschelnde" Beispiele, Sie werden ohnehin genügend Lob für ihre seriösen Informationen bekommen: 1) Die Liveberichterstattung nach dem ICE-Unglück bei Eschede, als Werner Nording in Tränen ausbrach. 2) Die Gespräche zwischen Siegfried Buschschlüter (USA) und Reinhard Bieck (im Funkhaus) in  "Das war der Tag" während der Lewinsky-Affäre. Die wirklich lächerlichen Seiten dieser Sache haben beide sozusagen "zwischen den Zeilen" nicht auslassen können. Es war zu hören, wie Bieck immer leise ins Mikrofon schnaufte, weil er sein Lachen wg. der lebhaften Reportage von Buschschlüter kaum unterdrücken konnte. Beides war 1998, danach blieb ich beim DLF."

Jutta Blasius-Kupczyk "Sie fragen nach Sendungen, die man mit dem DLF verbindet, dies ist für mich nun schon seit 50 Jahren die Silvesternacht: Ein Silvester mit Glockengeläut  aus aller Welt ist für mich zu einem festen Bestandteil geworden.  Meine Eltern pflegten schon diese Tradition, die sich  in der Kindheit sehr tief bei mir festsetzte,  immer wieder Fernweh erzeugt hat  und zu einem guten Start ins Neue Jahr einfach dazu gehört."

Britta Wuttke "Mein Lieblingssender seit 50 Jahren! Bis September 1981 hörte ich sie in Polen, in Misdroy auf der Insel Wollin, - erfuhr ich von Ihnen was 1980 in Danzig los ist (!), dass die Solidarnosc gegründet wurde, was tagtäglich in der dortigen Werft geschah... DANKE !!! Anfangs sagten Sie so hübsch in reindeutscher Aussprache: Walesa; war es aber kein Problem den Namen zu "verdolmetschen".   

Marlis Rahe, Münster "Es war am 11. September 2001, etwa 16.45 Uhr. Wir wohnten damals in Gelsenkirchen gegenüber der Altstadtkirche. Ich stand in der Küche und hörte den Deutschlandfunk, und zwar die Sendung "Forschung aktuell". Es war die Rede von Flugzeugen, die in Hochhäuser rasten. Ich dachte an eine Sendung, die ich viele Jahre zuvor gehört hatte: In den USA war eine ähnliche Sendung gelaufen, und viele Leute bekamen Panik, weil sie die Sendung für real hielten. Im Laufe dessen, was ich am 11. September 2001 im Deutschlandfunk hörte, musste ich erkennen, dass da nicht Science fiction lief, sondern über ein tatsächliches Ereignis berichtet wurde!!!"

Savo Ivanic, Marburg "Zum fünfzigjährigen DLF-Jubiläum möchte ich Ihnen folgende kleine Geschichte erzählen: Als beginnender Teenager habe ich Ihren Sender Mitte der 80er Jahre - damals noch in Stuttgart - auf Mittelwelle gehört. Zu jener Zeit gab es um 17:30 Uhr oder 18:30 Uhr eine Sendung, in der Sie eine halbe Stunde lang neue Platten vorgestellt haben, die man anderswo entweder gar nicht oder erst sehr viel später gehört hat. (...) In dieser Sendung habe ich irgendwann auch die Nachfolge-Single des Stücks "Woodpeckers From Space" der holländischen Band Video Kids gehört. Und zwar nur dort und nur einmal. Danach nie mehr, auch nicht bei anderen Sendern. Das Ding ist also kommerziell total gefloppt. Trotz eher mäßiger Tonqualität (Mittelwelle) habe ich es auf Cassette aufgenommen. Und dort ist es bis heute und bereichert mein mittlerweile recht umfangreiches Tonband-Archiv."

Hartmut Götzel, Annaberg-Buchholz "Als ich 12 Jahre alt war, 1968, hatte ich als Kind des Ostens das erste Mal wissentlich ihren Sender im Ohr. Ich wohnte in einem kleinen Dorf an der tschechischen Grenze. Dieses war in den Wochen vom Dröhnen russischer Panzer erfüllt, die gen Prag fuhren, aber auch von Sorgen meines Großvaters erfüllt, der schon 2 Kriege erlebt hatte. Wir wurden sofort Sperrgebiet. Wenn ich damals aus der Schule kam, hörte ich zuerst den Deutschlandfunk mit der Telefonschaltung zu einem Reporter nach Prag, Christian am Ende. Selbst abends vor dem Radio war die ganze Familie zusammen und ließen uns von den Ereignissen berühren.  Seit dem ist der Deutschlandfunk seit nunmehr über 40 Jahren mein morgendlicher Sender."

Reinhard Porwoll, Grebenstein  "Es war 1966 in Saarbrücken. Mein Vater hatte sich sein erstes Auto, einen gebrauchten VW-Käfer gekauft. Als 11-jähriger Schüler genoss ich jetzt das Privileg, morgens mit dem Wagen mitgenommen zu werden, denn meine Schule lag auf der Wegstrecke zur Arbeitsstätte meines Vaters. Es ging kurz vor halb acht los, aber nicht ohne vorher das Autoradio mit dem DLF auf Langwelle eingeschaltet zu haben. Der war immer voreingestellt, denn Stationstasten hatte der Apparat nicht. Und es wurde geradezu zum Ritual, jeden Morgen um 7:30 als erstes den "Blick durch Ost-Berliner Zeitungen" als das Neueste aus der Welt hören zu müssen - anderes ließ mein Vater im Auto nicht zu. Anfangs langweilte mich das ziemlich, denn es interessierte mich überhaupt nicht, wie die "Herren aus Pankow" die Entwicklung in den Ländern des "faulenden Kapitalismus"  sahen und welche heroischen Aufbauleistungen zur Erfüllung diverser Parteitagsbeschlüsse die Werktätigen im "Arbeiter- und Bauernparadies", also in der "Zone", täglich in aufopferungsvoller Hingabe leisteten. Aber allmählich fand ich Gefallen an der Sendung. (...)  Und der DLF war der Auslöser, dass in diesen Jahren mein Interesse an Politik geweckt wurde."

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